Wieso nicht einfach downloaden?

Hallo ihr Lieben!

Jeder kennt das: Der Lehrer gibt eine Hausaufgabe auf. Ob bei einer Powerpoint-Präsentation, einem guten alten Plakat oder einem Foto für „unter die Dokukamera“: Man benutzt sie ständig: Fotos aus dem Internet.

Alles schön und gut. Man kann nicht immer eigene Fotos einbauen. Sie aus dem Internet zu nehmen, ist einfach entspannter und einfacher.

Doch viele dieser Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Das heißt, dass es nicht erlaubt ist, solche Fotos einfach so zu benutzen . Macht man es aber doch und wird man dabei erwischt, muss man oft eine hohe Geldstrafe zahlen.

Einige Lehrer weisen bei einer solchen Hausaufgabe aber oft gar nicht darauf hin. Und dabei gibt es sogar einige Alternativen, Seiten, die »freie Fotos « zur Verfügung stellen.

Und wenn du wirklich mal das ein oder andere geschützte Foto benötigst, erkundige dich doch zuerst beim Urheber darüber, ob du es benutzen darfst. So mache ich das nämlich immer, wenn ich auf einer Seite für »freie Fotos« keinen Erfolg habe.

So bist du nämlich auf der sicheren Seite und kannst ohne Sorge deine Arbeit erledigen. LG

Rezension „Horizon: Zero Dawn“

Ich möchte euch ein Spiel vorstellen, das mich schon beim Spielen der Demo (kurze kostenlose Testversion eines Videospiels) überzeugt hat. Es handelt sich um das Action-Rollenspiel „Horizon: Zero Dawn“. Das Spiel wurde von der Firma Guerilla Games entwickelt und vor etwa einem Jahr – am 28. Februar 2017 – veröffentlicht.

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die menschliche Zivilisation bereits zusammengebrochen ist. Die Überlebenden der zunächst nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu Stämmen zusammengeschlossen und leben umgeben von Ruinen ihrer Ahnen ohne jeglichen technischen Fortschritt. Die Welt wird ebenfalls von friedlichen Maschinen bevölkert, die die Formen von Wildtieren und Dinosauriern haben. Die Menschen jagten sie wegen ihrer Bauteile und Ressourcen, bis die Maschinen durch eine Störung die Stämmen angriffen und so zur Bedrohung wurden.

Der Spieler übernimmt die Rolle einer jungen Jägerin namens Aloy, die aufgrund ihrer unbekannten Herkunft vom Stamm der Nora verstoßen und daraufhin als Baby von Rost – einem anderen Ausgestoßenen – aufgenommen wurde. Im späteren Verlauf der Geschichte macht sich Aloy sich auf die Suche nach Antworten zu ihrer Herkunft und geht der Störung der Maschinen auf den Grund. Dabei entdeckt sie ungeahnte Informationen zur Katastrophe, die zum Zusammenbruch der Zivilisation führte, und verhindert einen erneuten Untergang.

Das Spiel überzeugt vor allem durch die große, mit vielen Details ausgestattete Welt. Anfangs erkundet man Dörfer des Nora-Stammes, überwucherte Ruinenstädte und schneebedeckte Gebirgsketten, im späteren Verlauf sogar gewaltige Canyons mit staubigen Wüsten, einen dichten Dschungel und die Hauptstadt und Dörfer eines anderen gewaltigen Stammes. Die Details reichen von mit Pflanzen überwachsenen, verfallenen Häusern bis hin zu kleinen, liebevoll gestalteten Verzierungen an Häusern des Nora-Stammes.

Zudem sind über die ganze Welt Lagerfeuer verteilt, die das Speichern des Spielstandes und das Schnellreisen zu anderen Lagerfeuern oder Dörfern ermöglichen. Schlecht sind dabei allerdings die Ladezeiten, die manchmal auch einige Minuten in Anspruch nehmen.

Auch überzeugt das Spiel durch verschiedene Gegner. Es gibt 25 Maschinenarten – mal mehr, mal weniger gefährlich. Bei raubtierartigen Maschinen ist Vorsicht geboten, denn vor allem bei höheren Schwierigkeitsgraden heißt es schnell „Game over“.

Einen großen Vorteil verschafft dem Spieler hierbei der sogenannte „Focus“. Dabei handelt es sich um ein kleines technisches Gerät, das Aloy hinter ihrem Ohr trägt, mit dem man unter anderem die Schwachpunkte der Gegner ausfindig machen kann. Es hilft aber ebenso dabei, Spuren zu verfolgen und Gegenstände zu finden.

Ein Problem sehe ich allerdings in der Synchronisation. Die Mundbewegungen stimmen in vielen Szenen nicht mit der Audio – also mit dem Gesprochenen – überein, ebenso wie die Gesichtsausdrücke der verschiedenen Charaktere.

Bei normalem Spieltempo kann man etwa 30 Spielstunden für die 21 Hauptmissionen einplanen. Wer zusätzlich die Nebenmissionen erledigen und die Welt erkunden will, muss mit insgesamt etwa 40-50 Stunden rechen.

Bei der Erweiterung „Frozen Wilds“ – bei der man zusätzliche Hintergrundinformationen erhält und einen weiteren Stamm kennenlernt – braucht man in etwa 15-20 Stunden, wenn man nur die Hauptmissionen erledigt.

Alles in allem kann ich sagen, dass „Horizon: Zero Dawn“ meine anfänglichen Erwartungen trotz der Synchronisation übertroffen hat. Ich freue mich jedenfalls schon auf den 2. Teil.