Das Buch der 1269 Wünsche

Hallo ihr Lieben!

Nach einer etwas längeren Pause hab auch ich euch wieder mal etwas zu erzählen. Ich hab in den letzten Tagen ein geniales Buch gelesen. Es heißt ,,Das Buch der 1269 Wünsche „.

Trauer in Marits Familie: Oma Johanna ist gestorben. Und das ausgerechnet beim Segelfliegen über dem Amazonas, mit erst 69 Jahren. Von ihrer Großmutter erbt Marit nun das Medaillon mit komischen jiddischen Schriftzeichen, das Johanna täglich getragen hat .

Eine Menge Geheimnisse drängen sich um sie, Marit beschließt kurzerhand, dem auf die Schliche zu kommen. Währenddessen erzählt Hendrikje, Marits Urgroßmutter, eins davon: Johanna, die eigentlich Rachel heißt, war als Baby eine Gefangene im KZ Vught gewesen. Hendrikje, die wegen ihres Verlobten, einem Gegner der Nazis, dort gewesen war und nun freigelassen wurde, rettete das Mädchen kurzerhand vor einer Kinderdeportation ins Vernichtungslager Sobibor und gab ihr den katholischen Namen Johanna, damit niemand merkte, dass sie Jüdin war.

Marit soll noch mehr erfahren: Hendrikje gab Johanna an ihrem dreizehnten Geburtstag ihr Medaillon, das sie als Baby um den Hals getragen hatte. Schon in der ersten Nacht bemerkte sie, dass das Schmuckstück ein Portal für alle Geister der 1269 Kinder, die bei der Deportation 1943 ermordet worden waren, war . So erschienen ihr beispielsweise ihre drei ehemaligen Geschwister Emmanuel, Kitty und Saartje. Nachdem Johanna sie darum gebeten hatte, teilten die drei ihr den jeweils sehnlichsten Wunsch der gestorbenen Kinder mit, die ihre Schwester in einem Buch niederschrieb.

Johanna traf deren verlorene Zukunft so sehr, dass sie sich schwor, jedem einzelnen seinen Wunsch zu erfüllen, welche sie auf Postkarten festhielt.

Und diese findet Marit. Johanna hat nicht nur den Wunsch eines Jungens erfüllt, alle Kerzen auf dem Kuchen auf einmal auszublasen, sondern beispielsweise einem Mädchen den Traum erfüllt, in weiß zu heiraten. Marit kann an nichts anderes mehr denken, dass ihre Großmutter eigentlich nur für andere gelebt hat und nie für sich selbst. Darauf möchte sie den letzten übrigen Wunsch auf der Liste, Emmanuels ,,Ruhe für Rachel“, erfüllen.

Wie Marit das anstellt, möchte ich noch nicht verraten. Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, weil man eine Menge über den Holocaust erfährt, und durch Hendrikjes Erzählungen wird eine Botschaft an den Leser gesendet: Eine Nachricht, wie schlimm der Massenmord an den Juden war und ganz besonders, dass man diese Menschen NIEMALS vergessen darf, als hätten sie nie gelebt.

Das Buch ist übrigens von Fredor de Beer geschrieben worden und kostet 12,95€.

LG eure Anna

1. Dezember: Adventskalender

Hallo ihr Lieben!

Endlich ist der 1. Dezember da und wir können das erste Türchen unserer Adventskalender öffnen. Für mich gehört das in der Adventszeit einfach dazu. Und deswegen zeige ich euch jetzt mal ein paar wissenswerte Fakten rund um den Adventskalender…

• So ziemlich alle von euch haben wahrscheinlich einen Adventskalender vom 1.12.-24.12. Das ist der bürgerliche Kalender. Ein zweiter, der sich auf das Kirchenjahr bezieht, fängt am 1. Advent an und geht oft bis Hl. Drei Könige! Juhu, mehr Geschenke denkt ihr? Mhhhh…ich mag den klassischen auf jeden Fall am Liebsten;-)

• Im Vordergrund stehen mittlerweile verschiedene Dinge, die im Adventskalender versteckt sind, doch ursprünglich diente der Kalender als Verkürzer des Wartens auf Heiligabend.

• Die ersten ,,Adventskalender “ sahen noch nicht ganz so aus, wie wir uns das vielleicht vorstellen: Manche Familien malten einfach nur 24 Kreidestriche an eine Tür und wischten an jedem Tag, der Weihnachten näher kam, einen weg . Viele Menschen hingen einfach nur jeden Tag ein weiteres Bild an die Wand.

• Um 1850 entstand der erste selbst gebastelte Adventskalender, ungefähr so, wie er heute aussieht. 1902 wurde in Hamburg erstmals ein Adventskalender gedruckt, damals noch in Form einer Weihnachtsuhr.

• Mittlerweile gibt es ganz viele verschiedene Adventskalender. Neben dem klassischen, mit Schokolade gefüllten Adventskalender, sind auch Kosmetik- oder Gutscheinadventskalender sehr beliebt. Durch die vermehrte Nutzung von Handy und co breiten sich auch virtuelle Adventskalender immer weiter aus.

• Sogar Haustiere dürfen sich manchmal freuen, denn viele Herrchen und Frauchen schenken ihren Lieblingen einen Futter-Adventskalender!

• Ich selbst liebe Adventskalender. Meine Mama hat mir jedes Jahr einen selbst gebastelten geschenkt. Mal war es ein Schloss aus angemalten Küchenrollen, dann Heißluftballons, oder auch ein Engel mit 24 Sternenanhängern in den Händen. Mittlerweile kaufe ich mir neben dem Adventskalender von meiner Mama ein Buch mit 24 Kapiteln. Das macht Spaß, besonders wenn man es sich dazu richtig gemütlich macht.

Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Dezember! Morgen geht’s weiter mit ZaBi-Türchen Nummer 2!

LG eure Anna<3