Jahrgangsstufentest

Hallo meine  kleinen Minifreunde ,

Der Test wurden bei allen schon geschrieben  (außer die fünften Klasse).Der Jahrgangsstufentest ist ein Test in Mathe und Deutsch ( Englisch Test schreibt man an der Realschule in der siebten Klasse , der prüft, ob man noch alles aus der 5. Klasse weiß.

Meine Klassenkameradinnen und ich  fanden das eigentlich ganz einfach und ihr ?

Stressig, aber vielleicht lohnt es sich, z.B ihr kriegt ein bisschen mehr Taschengeld :D

ich hoffe, ihr kriegt eine gute Note :)

 

    eure Laura

Bald ist Fasching!!!

Ich freue mich schon sehr auf das Faschingsfest der 5. und 6. Klassen!

Vor allem bin ich neugierig auf die Kostüme der anderen Mädchen , es gibt ja so viele…

Manche Mädchen mixen einfach Kostüme oder lassen sich etwas einfallen.

Hier habt ihr 3 Tipps für euer Faschingskostüm:

1. Nehmt ein paar alte T-Shirts & Hosen, zerschneidet sie und geht als Punker!

2. Geht doch mal als ihr selbst oder als eure Geschwister bzw. als eure Freunde!

3.Ihr könnt euch aber auch einfach die Kleidung eurer Großmutter schnappen und als alte Frau oder als Oma den Fasching feiern! 

Meine Meinung zu Fasching:

Ich freue mich jedes Jahr auf Fasching weil, das Fest sehr farbenfroh und fröhlich ist und man sehr viel Spaß haben kann!!! 

Ich werde euch auch einen Beitrag zu Fasching schreiben, der dann hoffentlich mit ganz schönen Bildern und Fotos verziert werden kann!  

TdO`s der neunten Klassen 2016

Am Montag, den 10.10, gingen wir nach der 4. Stunde den steinigen Weg zum Oberhaus hinauf. Nachdem alle sehr verschwitzt angekommen sind, trafen wir uns kurz im Gruppenraum und gingen etwas leckeres essen. Anschließend schleppten wir das schwere Gepäck in unsere Zimmer, wo wir die Betten bezogen. Zum Glück hatten wir Mittagspause, die wir entweder in unseren Zimmern, in der Disco oder in einem kleinen Cafe verbrachten. Bis zum Abendessen gab es wieder Programm, das aus Spielen und Diskussionen bestand. Das Thema des ersten Tages war „Klassengemeinschaft“. Zugegebener Maßen stellten die Spiele unsere Klassengemeinschaft sehr stark auf die Probe. Nach einem herausfordernden Spiel draußen gab es endlich Abendessen, auf das sich alle sehr gefreut haben. Nach dem Schmankerl ging es zum Aussichtspunkt. Den Weg zeigten uns kleine Teelichter und meditative Texte. Am Ziel angekommen war der Ausblick atemberaubend und viele wurden emotional.

Nach einer für viele nicht ganz so erholsame Nacht, wurden wir kurz vor dem Frühstück mit Guten-Morgen-Musik geweckt. Bis zum Mittagessen gab es das Thema „Liebe & Partnerschaft“, wo wir die Phasen einer Beziehung bearbeiteten. Anschließend war „Ich-Identität“ dran. Wir schauten uns einen Film an und schrieben auf einem Blatt unsere Stärken und Schwächen auf. Was die Stärken, half jeder jedem um sie zu finden. Danach gab es zur großen Freude vieler, leckeren Leberkäse als Abendessen. Bis ca. 22 Uhr spielten wir wieder ein paar Spiele und zuletzt wurde uns im Meditationsraum eine entspannende Fantasiereise vorgelesen. Manche waren sogar so sehr entspannt, dass sie einschliefen.

Am nächsten und letzten Morgen im Haus der Jugend trat große Verwunderung auf, da unsere geliebte Guten-Morgen-Musik fehlte. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer, stellten diese wieder in die Turnhalle und kehrten unsere Zimmer. Zu guter letzt trafen wir uns wieder im Gruppenraum, wo wir eine kleine Abschiedsfeier organisierten. Wir sangen Lieder, lachten, lasen Fürbitten und Psalme vor und schrieben positive Dinge über jeden auf den Zettel, der uns am Rücken klebte.

Diese drei Tage vergingen wie im Flug und waren eine emotionale Reise für uns alle.

Ich konnte nicht zu sehr ins Detail gehen, da die wichtige Regel Was auf den TdO´s passiert, bleibt auch auf den TdO´s!“ höchste Priorität für mich hat.

~Lena

Abi, ABi, ABI !!!

Abistreich, Abizeitung, Abifeier, die letzten Ereignisse einer jeden Abiturientin in ihrer letzten Schulwoche. Letztere begann vergangenen Montag, den 20.06.2016 ziemlich feucht, denn trotz Regenwetter ließ die Q12 keine Gnade walten und eine jede Schülerin, die Niedernburg durch den Schülereingang von Westen her betrat, durfte erst einmal ein morgendliches, kühles Fußbad nehmen, die Verweigerer wurden zum Ausgleich mit Wasserpistole oder Sprühflasche befeuchtet.
Auch das Lehrerkollegium durfte sich über ein blau-weiß dekoriertes Zimmer freuen, denn schon ab 06:15 Uhr wurden fleißig Luftballons aufgeblasen und der komplette Fußboden war dann wohl bis halb acht damit gecovert, was es immer schwerer machte, sich einen Weg zu seinem Platz frei zu bahnen. Da musste dann schon der ein oder andere Ballon dran glauben.
Bis zur vierten Stunde hatten Lehrkräfte und Schülerinnen dann erst mal Ruhe vor der feiernden Meute, die sich zur weiteren Vorbereitung in die Aula zurückgezogen hatte. Doch bereits gegen 10:30 ging der Trubel wieder los und die Klassenräume wurden gekapert, Unterrichtende gegen frisch gebackene, selbsternannte Lehrerinnen ausgetauscht und Wäscheklammern an die Verbannten verteilt. Ihre Aufgabe: Tauschen was das Zeug hält und eine Stunde später mit der Ausbeute in der Aula eintreffen. Neben Büchern, einem Globus, einem Kunstwerk und fair trade Kaffee wurde Frau Maiers Kinderschokolade mit großem Vorsprung auf Platz 1 gewählt. Der Gewinn: eine Urkunde, die die Sinnlosigkeit dieser Challenge bezeugt, eine Packung Kreide (essentiell für jede Lehrkraft) und a ‚Stamperl‘, als Ausgleich für den gespendete Schokoriegel.
In der Aula ging es dann während der 5. und 6. Schulstunde richtig zur Sache, denn der zuvor gekidnappte Herr Nerl musste von seinen treuen und loyalen Mitstreitern zur Bildung und Erziehung junger Gören freigespielt werden. Fünf Challenges stellte der Abschlussjahrgang den Anwesenden. Auch hier waren Spontanentscheidungen nötig, die Abwesenheit aller Mathe- und Physiklehrer beispielsweise zwang die Initiatorinnen dazu im Bobby-Car-Rechen-Rennen Frau Fidler gegen Frau Bauer antreten zu lassen. Diese Planänderung führte bedauerlicherweise zum Verlust des Stöckels ihres für sportliche Aktivitäten doch etwas ungeeigneten Schuhes. Bei der Flachwitz-Challenge schlugen sich Frau Finnemann und Frau Maier wacker und auch das Publikum blieb nicht ganz verschont. Die Lehrerimitationen waren leicht zu erraten, zur Unterhaltung wurden die Kollegen aber gern etwas ausführlicher nachgeahmt. Neben der Demonstration richtiger Verhütung (zehnfach hält !nicht! besser) stellte die fünfte Herausforderung die Beantwortung verschiedener Fragen dar, bekannt als Never-have-I-ever-Challenge. Die Bekenntnisse lösten meist viele Lacher aus, denn auch LehrerInnen nutzen ihr Mobiltelefon im Unterricht nicht immer für Lehrzwecke, copy&paste ist für die Aufgaben von Exen oder Klausuren unter Kollegen recht verbreitet und auch sie selbst waren einmal Schüler, die die Note 6 kassierten. Geworden ist trotzdem was aus ihnen!
Zu guter Letzt bekam Herr Nerl noch chantallike Lippenstift verpasst und durfte sich der angelegten Fesseln entledigen.
Ein zu Beginn der fünften Stunde ausgeteilter Test, der ausschließlich Fragen von Exen und Klausuren der Oberstufe beinhaltete und während der Veranstaltung in der Aula von den anwesenden Lehrenden ausgefüllt werden sollte, zeigt, dass die Ähnlichkeit zwischen diesen und ihren Schülern gar nicht so besonders groß ist. Die Arbeitsanweisung wurden vollständig ignoriert, dafür um so mehr gespickt. Man muss zugeben, ‚Absprachen mit Banknachbarn verboten‘ stand nicht extra auf dem Zettel, aber das versteht sich doch von selbst, oder!? Sogar das Handy wurde ungeniert zum Suchen der richtigen Antwort benutzt und da es, wie wir im Englischunterricht so schön gelernt haben, ‚life is on the record now‘ heißt, haben wir das auch noch alles auf Band. Auch die Schrift war meist nicht besonders leserlich, unsaubere Handschrift ist also kein ausschließlicher Schülermakel. Zumindest in ihrem eigenen Fachgebiet kennen sich die LehrerInnen gut aus und das ist ja irgendwie die Hauptsache.
Unabhängig von Faktenwissen oder kritischer Denkweise hat man uns in Niedernburg auch die Bedeutung sozialen Engagements gelehrt, welches selbst unseren Abistreich nicht unberührt ließ. Die speziell für das Bobby-Car-Rennen angeschafften roten Kunststoffautos, sowie das Planschbecken, das an besagtem Montagmorgen im Einsatz war, wurden noch in der selben Woche an den nahegelegenen Altstadtkindergarten als Geschenk übergeben und die Kiddis haben sich über die Vergrößerung ihres Fuhrparks sehr gefreut :)

Der Verkauf der alljährlich vom Abschlussjahrgang produzierten Zeitung fand Mittwoch in der Schule und Donnerstag auch am Sportfest statt. Unter dem Motto „Abipedia – 12 Jahre geklaut, kopiert und eingefügt“  finden sich dann die allseits bekannte Schülerinnen- sowie LehrerInnenenzyklopädie, ein Schülerinnenranking, die Beichten eines Jahrgangs, witzige LehrerInnen- und Schülerinnenzitate, das beliebte Format „Dinge, die eine Niedernburgerin nicht sagt“ und weitere interessante Einträge. Wirklich lustig ist so mancher Tippfehler vor allem im Namen der ein oder anderen Schülerin. Glücklicherweise nahmen es die Meisten mit Humor. Absolut empfehlenswert. Wenn ihr selbst keine mehr ergattern konntet, klaut sie eurer Banknachbarin ;-) *edit: Bei Frau Mairinger können auch noch welche erworben werden.

Ballkleid, Hochsteckflechtfrisur, Rosen. Nein, das ist nicht die Zusammenfassung einer Hochzeit sondern die Beschreibung der niedernburger Abiturientinnen, die ausnahmslos alle ihre Reifeprüfung bestanden hatten, wie sie am Freitag ein allerletztes Mal ihre Schule besuchten. Nach 6 langen und 2 besonders intensiven Jahren mehr oder weniger harter Arbeit, Erfolgen & Misserfolgen, Trauer & Freude wurde in der Aula einer jeden Schülerin unter Applaus das ersehnte Zeugnis überreicht, im angrenzenden Langhausgarten darauf angestoßen und in der daneben liegenden eigenen Klosterkirche ein von Chorgesängen durchwirkter Gottesdienst gefeiert.
Freunde und Verwandte freuten sich mit den Absolventinnen, je ein Abgesandter von Diözese und Stadt gratulierte, sowohl der Elternbeiratsvorsitzende als auch der Schulleiter wünschten viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg. Rund ein Drittel des diesjährigen Abschlussjahrgangs schaffte es auf eine eins vor dem Komma, bemerkenswert.
Am Ende ließen die Mädchen wunderschöne, silberne, mit Helium gefüllte Ballons steigen, ihre Zukunftwünsche mit auf den Weg gebend. Ein bisschen aber auch um die Freiheit zu symbolisieren, die sie jetzt erst einmal genießen dürfen.
Die richtige Feier mit Tanz und Buffet fand dann in der Mensa der Passauer Universität statt, man will sich schließlich so schnell wie möglich integrieren und als Studentin eingewöhnen ;-). Die offene von Holz geprägte Räumlichkeit strahlte Wärme aus und hüllte die Feiernden in eine angenehme Atmosphäre. Das Essen schmeckte, das bewies die nicht abreißen wollende Schlange vor den Buffettischen. Und auch die humorvollen ‚Gstanzl‘, die von Schülerinnen noch spontan zur Unterhaltung vorbereitet worden waren, kamen trotz kleinerer Seitenhiebe bei allen gut an.
Getanzt wurde bis zum bitteren Ende, LehrerInnen, Schülerinnen, Freunde, Verwandte, alles gemischt. Und diejenigen, die auch nach zwölf Uhr noch nicht genug hatten, tauchten im Passauer Nachtleben unter, um ihren Erfolg bis in die frühen Morgenstunden hinaus zu feiern.

Vielen Dank an dieser Stelle an all diejenigen Helfer und Verantwortlichen, die diesen wunderschönen, wenn auch heißen, Junifreitag mitgestaltet haben. Für uns war es der Abschluss einer Lebensphase und wir sind gespannt, was uns hinter der nächsten Tür erwarten wird.

Alles Liebe

Eure Q12, Katrin Scherer

 

 

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Abistreich – Aula voll gefüllt

2Neverhaveiever
Never-have-I-ever-Challenge

3Flachwitz
Flachwitzchallenge

4Kinderriegeltriumph
Der Kinderriegel-Triumph

5BobbycarRennen
Bobby-Car-Rechen-Rennen

6Geklaut bei Abipedia
Abizeitung – copy&paste -> Vorwort geklaut von Abipedia

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Freiheit – Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

Drei-Schulen Olympiade

Liebe Schülerinnen!

Heute waren die fünften Klassen bei der Drei-Schulen Olympiade in Salzweg. Da haben die fünften Klassen mit Integrationsklassen Wettkämpfe gemacht, jede Fünftklässlerin hat eine(n) Partner(in) bekommen.Danach bekamen alle Medaillen und Urkunden! Es hat den Schüler(n/innen) sehr viel Spaß gemacht, daran teilzunehmen !

Bis bald!

Letizia

Mobbingopfer ??

Hallihallo,

gestern hatten wir ein sehr interessantes Thema und zwar MOBBING !!

Es war für uns persönlich etwas ganz Neues, denn bei uns in in der Klasse wird niemand gemobbt !!

Doch als wir uns die Geschichten angehört haben, waren wir völlig verblüft. Es war unverständlich, wie schlimm manche Menschen sein können.

Sogar eine junges Mädchen, das nun so bekannt ist wurde, gemobbt und zwar wegen ihrer Nase !!

Dieses Mädchen heißt LADY GAGA !! Kann man sich das vorstellen ?

Es hat uns wirklich die Augen geöffnet, dass so etwas NIEEEEEEEMALS passieren darf !!

Es waren auch andere Themen sehr interssesant, z.B. : Pubertät, Internet und Rollenspiele.

Ich kann es nur weiterempfehlen ♥

  • Caro

Das Kabarett für Jugendliche „Ich bin wertvoll, du bist wertvoll“ wurde gespielt und gesungen von Wolfgang Berger.

In English please !

Heute hatten wir in den ersten zwei Stunden eine echte Englischlehrerin vor uns.

Sie konnte gar nicht Deutsch, deswegen mussten wir fleißig Englisch sprechen.

Es war sehr lustig, denn es war eine bisschen andere Art von Englisch.

Wir haben verschiedene Emotionen nachgespielt und andere Spiele in Englisch gemacht.

Es gab zwei Gruppen: ich war in der Gruppe Pinkfluffyunicorn

und die andere Gruppe nannte sich Champions, obwohl wir gewonnen haben. ; )

Wenn jemand Deutsch gesprochen hat, hat die andere Gruppe einen Punkt bekommen.

Es war auf jeden Fall eine Herausforderung,

aber es hat echt viel Spaß gemacht !!!

– Eure Caro ♥

Wahre Freundschaft!

Am ,,Tag für Freundinnen“ dem Malwettbewerb wurden Sarah und mir viele tolle Bilder eingereicht. Ich hoffe das es den Teilnehmern (G5a und G5b) viel Spaß gemacht hat. Viele solche kleine Aktionen werden wir jetzt öfter für die Niedernburger Schülerinnen machen. Es wird sehr schwer, den Gewinner festzustellen, denn die Siegerehrung steht noch aus. Die Fotos sind die Bilder, die bisher gemalt worden sind. Die Leuchtekugeln sind der Preis für das beste Bild, also damit der Hauptgewinn. Für die Plätze 2 und 3 stehen Süßigkeiten und Urkunden aus. Sarah(rechts) und ich(links) sind auf einem unserer Fotos zu sehen. Vielen Dank eure Sarah und eure Anna

Klicke auf das jeweilige Foto, um es komplett zu betrachten. Viel Spaß!!!

Verwinkelte Gänge in Niedernburg

Am 15.09.2015 sind viele neue Schüler in die Gisela-Realschule und in das Gisela-Gymnasium gekommen. Fast alle Schüler haben sich am Anfang ganz besonders für die verwinkelten Gänge interessiert. Sicher haben sich manche auch schon verlaufen. Doch besonders an die neuen Schüler, zu denen ich auch gehöre: Mit der Zeit findet ihr euch sicher bestens zurecht! Ich bin seit fast drei Wochen in Niedernburg. Ich gebe euch einen Tipp: Geht in der Pause regelmäßig durch die Gänge, die in der Nähe eures Klassenzimmers liegen. In Fächern wie NuT geht ihr ja ach in ein anderes Klassenzimmer! L.G. Anna

Grenzen überschreiten

„Grenzen überschreiten“ war letzten Dienstag das Motto der Begegnung zwischen den Niedernburger Mädchen und den jugendlichen Flüchtlingen aus der Deutschklasse der Berufsschule Passau. Neugierig und aufgeschlossen, aber auch begleitet von Nervosität kamen die Elftklässlerinnen gemeinsam mit Schulleiter Rudolf Nerl dort an. Diese Aufregung wurde ihnen allerdings schnell durch den herzlichen Empfang und die darauffolgenden persönlichen Gesprächen genommen. Schon seit längerem wird in den Gisela-Schulen ein Projekt von den Oberstufenschülerinnen und ihrer Lehrerin Birgit Weinzierl vorangetrieben, in dem sie in der Unter- und Mittelstufe Aufklärungsarbeit zum Thema „Flüchtlinge“ leisten, wie die PNP bereits berichtete. Durch diesen Zeitungsartikel auf das Projekt aufmerksam geworden, luden nun Frau Heide Freudenstein und die beiden Integrationsklassen die Schülerinnen zu einem gemütlichen Vormittag mit Vorträgen, Tee und Kuchen ein. Der formelle Rahmen verlor sich durch die persönlicheren Gespräche in den gemischten Kleingruppen an den Tischen sehr schnell. Gefürchtete Sprachbarrieren stellten wider Erwarten keine Hürden dar und so war ein lockerer Austausch möglich. Die Jugendlichen berichteten über ihr Leben in Deutschland. Sie erzählten von regelmäßigem Fußballtraining, lustigen Nachmittagen im Asylcafe, von deutschen Freunden und Praktika in und um Passau, unter anderem in der Stadtgalerie, in einem Architekturbüro oder in der Zahnradfabrik. Aber auch Schwermut war bei den jungen Menschen zu verspüren. „Ich liebe mein Land, aber mein Land ist kaputt.“, drückte ein junger Afghane seine Gefühle aus. Und auch über die schwierige Reise, die sich über mehrere Monate erstreckte, sprachen manche sehr offen und stimmten die ein oder andere Niedernburgerin nachdenklich. Und doch waren die Mädchen dankbar für diesen persönlichen Austausch, der ihnen eine neue Sichtweise auf dieses sehr aktuelle Thema ermöglicht.
So war es ein gelungener Vormittag und um es nicht bei diesem einmaligen Treffen zu belassen, wird bereits an Ideen für zukünftige Projekte gefeilt.
Dass junge Menschen weltweit ähnliche Träume, Wünsche und Erwartungen haben, wurde bei diesem Treffen wohl allen nochmals sehr bewusst und auch, dass der Schlüssel zu einem Miteinander die Aufgeschlossenheit ist. „Traut euch“, gab Klassenlehrerin Rita Peter zum Abschluss allen mit auf den Weg.

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