Die Ungeheuer im Wald- die Tiere oder doch der Mensch?

Vor kurzem habe ich in der PNP über einen Angriff von einem Wildschwein auf einen Jogger gelesen. Das Tier hatte den Mann gebissen, woraufhin dieser dann verletzt liegen blieb. Außerdem stand dabei, dass das Schwein verletzt war, da es am Tag zuvor bei einer Jagd angeschossen wurde. Das Tier war immer noch in Panik und dadurch auch aggressiv.

Ist es nun ein Wunder, dass man oft zu hören bekommt „Pass aber au,f dass dich nichts frisst.“?  Diese doch meist ironische und scherzhafte Warnung hört man vor allem jetzt, wenn man sich bei der schon früh einsetzenden Dunkelheit im Wald aufhält. Meistens lacht man darüber, aber solche Dinge kommen nicht von ungefähr. Schon öfter hat es derartige Zwischenfälle, wie oben beschrieben, zwischen Wildtier und Mensch gegeben. Wäre es jetzt nicht mal an der Zeit sich zu überlegen, warum es dazu kommt? Der Mensch verhält sich leider oft  falsch im Lebensraum Wald. Möchten wir, dass einfach jemand in unser Wohnzimmer hineinspaziert, wenn gerade unsere kleinen Kinder dort spielen? Ich denke nicht, und so geht es auch den Muttertieren, wenn sie im Frühling ihre Jungen haben. Sie haben einfach Angst um ihren Nachwuchs und verteidigen diesen dann eben auch, wenn er ihrer Meinung nach in Gefahr ist. Oder ist es ein Wunder, dass ein Tier aggressiv und panisch reagiert, wenn es erst gejagt und dann angeschossen wird, wie in dem oben beschriebenen Fall? Ich glaube nicht. Außerdem braucht man sich auch nicht wundern, dass die Tiere ihre natürliche Scheu zum Teil verlieren, wenn Tierfreunde sie mit Futter versorgen. Und ich rede hier nicht davon, Vögel zu füttern oder den Eichhörnchen die ein oder andere Nuss nach draußen zu legen. Nein, ich meine die Rehe und auch Wildschweine, die oft ganz in der Nähe von Wohngebieten von Leuten, die es nur gut meinen, gefüttert werden. Dass die Waldbewohner sich dann nicht sofort zurückziehen, wenn sie einen Menschen sehen, ist so wohl nicht weiter wunderlich. Darum sollte die Wildfütterung den Jägern und Wildhütern überlassen werden, die wissen, wo und vor allem wie viel und was die Tiere gerade brauchen. Auch so kann ein harmonisches Nebeneinanderherleben gewährleistet werden.

Nein, ich bin nicht dagegen, dass man in den Wald gehen sollte (einer der schönsten Plätze unserer Erde!), gegen Vögelfüttern und auch nicht gegen die Jagd, die die Tierbestände kontrolliert und für eine ausgewogene Population sorgt! Aber man sollte den Tieren, die dort zwischen den Bäumen leben, bitte respektvoll gegenüber treten und ihre Freiräume aktzeptieren. Denn sie haben ihre eigenen Regeln und wir sind nur Besucher in dieser fremden Welt!

Grias eich :)

Grias eich ihr Lieben! :)
Mein Name ist Anna, und gehe momentan in die 12. Klasse unseres wunderschönen Gymnasiums Anna
und bin hier die „Chefredakteurin“. Wenn es also mal irgendwo ein „Blogproblem“ geben sollte einfach melden :)!
In meiner Freizeit bin ich, so oft es geht, bei meinem Pony Amy. Es ist zwar oft etwas eng,
aber irgendwo zwischen Hausaufgaben und Klausurstoff findet sich dann doch noch immer etwas Zeit. :)So, genug von mir.
Viel Spaß also beim Lesen, Kommentieren und Diskutieren.

Anna

P.S.:Themenvorschläge in den Kommis werden gerne entgegengenommen ;)

 

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Hallo, mein Name ist Heidi Dominik-Jetzlsperger und ich darf mit Frau Gerhardinger gemeinsam den neuen ZARTbitter-Blog betreuen. Wie sie unterrichte auch ich Deutsch, Geschichte und Sozialkunde.

Dieser Blog soll den Schülerinnen der Gisela-Schulen die Möglichkeit geben über alles zu schreiben, was sie bewegt. Seien es schulische Veranstaltungen, politische Themen oder Alltagsgeschichten.

Also: Macht zartbitter-niedernburg.de zu eurer Seite!

P1000121Meine Name ist Kathrin Gerhardinger und ich betreue zusammen mit Frau Dominik-Jetzlsperger die Schülerzeitung.

Ich unterrichte Deutsch, Geschichte und Sozialkunde an der Realschule.

Für das Projekt Online-Schülerzeitung wünsche ich mir motivierte Mädchen, die sich trauen, Neues auszuprobieren.

Der Spaß an der Sache soll dabei aber nicht verloren gehen.

 

 

Gegner der Asylbewerber, auch in Salzweg

Anti Asylbewerber- was soll das?
Immer mehr hört man in den Nachrichten von Protesten gegen Asylbewerberheime und der Aufnahme von Asylanten. „Asylanten raus“ so und so ähnlich hören sich die Parolen der Leute an die gegen die Aufnahme von Menschen aus Ländern wie Somalia, Marokko, Algerien und vielen anderen sind. Aber warum sind viele so sehr gegen diese Menschen, die oft eine lange, gefährliche und sehr kräftezehrende Reise hinter sich haben? Sie sagen es wären „Schmarotzer“ die einfach nur ein gutes, vom Staat finanziertes Leben wollen. Sie würden „ Unruhe in die Gemeinschaft“ bringen und vieles andere. Dass diese Menschen nicht diese lebensgefährliche Reise unter meist unmenschlichen Bedinungen und in überfüllten Booten, Hunger und Durst ausgesetzt auf sich nahmen, weil es ihnen zu Hause nicht so gut gefallen hat, ist doch eher eine Seltenheit. Wenn man sich die Lage in diesen Länder, aus denen die meisten Menschen flüchten, mal ansieht, erkennt man, dass diese Menschen ihre Familien schlicht und ergreifend nur deshalb verlassen haben, da die Wahrscheinlichkeit auf der gefährlichen Reise nach Europa zu sterben geringer ist, als zu Hause von radikalen Gruppen und Gangs getötet zu werden, ist es nachvollziehbar, dass viele versuchen nun zu uns nach Europa zu kommen und hier ein besseres Leben zu führen und wenn es möglich ist, irgendwann wieder zu Familie und Freunden zurückzukehren.

Wenn wir in dieser Lage wären, wären wir auch froh, irgendwo aufgenommen und dort nicht feindselig angestarrt zu werden, oder?
Ich finde, dass man erst überlegen sollte bevor man auf die Barrikaden geht. Und in diesem Fall ist diese Ablehnung meiner Meinung nach völlig unverständlich.
Wir sind schließlich alle gleich und haben das Recht auf ein unbeschwertes, sicheres Leben, egal woher wir kommen!

St. Martin und die Gänse

MartinsgansNiedernburg verwandelte sich am St. Martins Tag ab der Pause in einen Gänsestall. Über 400 von Frau Unholzer und den HE-Schülerinnen gebackene Gänse erfreuten die Mädchen und die Lehrer. Die ganze Schule duftete nach frischem Kuchen und Zuckerguss. Vielen Dank für die Mühe!

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