Hey, ihr Lieben!

Ich weiß, von mir kam lange Zeit nichts. Ich hatte nämlich in den letzten Wochen nicht nur unfassbar viel für die Schule zu tun, sondern war nebenbei auch krank und habe mich noch auf den letzten Drücker für ,,Dein Song“ beworben, das eigentlich die meiste Zeit in Anspruch genommen hat und auch sicher viele von euch kennen. Ob ich genommen werde – keine Ahnung, aber ich werde es euch natürlich wissen lassen und auch, falls sie mich nehmen, einen Blog führen über die Zeit. Aber jetzt zum eigentlichen Artikel❤

Als Kristina den Artikel über das ,,Bullet Journal“ geschrieben hat (wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt, schaut schnell vorbei, er ist echt toll!), habe ich mir gedacht, dass ich euch auch nochmal über die grundsätzlichen Trends, die gerade im Gange sind, informiere.

Es ist seit geraumer Zeit Mode, Lifehacks zu geben, also Tipps für den Alltag. Außerdem legen viele junge Menschen Wert darauf, Dinge nun besser zu organisieren, etwa durch ein solches Bullet Journal oder auch durch ein Motivationsboard, das ich euch jetzt kurz vorstellen möchte und eine ,,Musterlösung“ anfüge für eine Motivationsboard-Bastelanleitung, falls ihr es mal selbst ausprobieren möchtet.

Ein Motivationsboard kann man nicht so genau definieren. Es ist meistens ein Bilderrahmen oder eine Pinnwand aus Kork, worauf alles Mögliche geheftet wird, zum Beispiel ein Kalender mit Monatsübersicht, To-Do-Listen, Sticker, Playlists der Lieblingssongs oder auch Pläne dafür, wie viel Kilojoule man am Tag zu sich nehmen darf oder wie viel Sport man treiben muss, um so und so viel Kilogramm abzunehmen.

So bastelt ihr ein Motivationsboard:

  1. Kauft euch eine Korkpinnwand oder einen Bilderrahmen.
  2. Schneidet bunte Untergründe (z.B. Tonpapier oder Pappe) aus, die ihr in den Bilderrahmen klemmt oder an die Pinnwand heften könnt.
  3. Sammelt unterschiedlichste Dinge zusammen für eure Pinnwand, je nach den Zielen, die ihr verfolgt. Da könnt ihr beispielsweise aus alten Zeitschriften Sprüche ausschneiden, aber auch Sticker aufkleben, mit Stoffresten die Ränder verzieren oder auch Objekte ausdrucken, zum Beispiel einen Kopfhörer, den ihr auf euer Playlist-Feld klebt. Wie gesagt, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
  4. Jetzt heißt es, die Sachen so anordnen, wie es euch gefällt, aufkleben, aufhängen.

Womöglich habt ihr schon bald etwas, das ihr auf dem Board festhalten könnt. Viel Spaß beim Basteln!

Hier noch den Link zu einem sehr schönen Motivationsboard: www.healthymummy.com/create-a-weight-loss-motivation-board/

WICHTIG: Nicht umsonst habe ich meine Überschrift ,,Shine out like a diamond “ genannt. Denn selbst wenn dieses Board, die Lifehacks, Bullet Journals und ähnliche Trends manchen helfen, muss das nicht unbedingt bei euch der Fall sein. Ich zum Beispiel mache mir seit der fünften Klasse vor jeder Schulaufgabe einen ,,Lernplan“, auf den ich alles schreibe, was ich lernen möchte und an welchen Tagen. Da hatte ich noch nie zuvor irgendetwas von Lifehacks und Motivationsboards gehört, habe aber trotzdem deswegen keine schlechteren Noten geschrieben. Worauf ich hinaus will, ist, dass ihr euren eigenen Weg finden müsst, wie ihr euer Leben am besten in den Griff bekommt und gestaltet. Ich habe das Motivationsboard auch mal ausprobiert und bin mir sicher, dass es vielen Menschen hilft, sich schulisch zu verbessern und auch andere Ziele zu erreichen. Ich kann mich allerdings besser organisieren, wenn ich mir eine einfache Liste auf einen Zettel schreibe – das geht schnell, übersichtlich und auch ,,Bastelmuffel“, so wie Kristina es genannt hat ;-), können so ganz schnell etwas festhalten.

Wenn ihr euch sicher seid, dass euch ein Bullet Journal oder ein Motivationsboard hilft, probiert es doch mal aus! Ich persönlich würde das Bullet Journal empfehlen, da man es überall mit hinnehmen kann und die Pläne auch nicht sofort von den Eltern begutachtet werden:-) Das kann ich zum Beispiel überhaupt nicht leiden…

Wer allerdings total Lust darauf hat, sein Zimmer zu verschönern und lieber zu Hause seine Pläne aufzustellen, als sie überall mit sich rumzutragen, sollte sich auf jeden Fall ein Motivationsboard aneignen.

Aus dem Buch ,,Tatsächlich 13″, das ich vor 1 ½ Jahren gelesen habe, hab ich mir außerdem die gute Idee entnommen, Skalen von 1-10 für alles Mögliche zu entwickeln, um immer zu sehen, wo man bei etwas steht. Von diesen Skalen habe ich mittlerweile nur noch zwei Stück, aber ich benutze sie immer noch. Man kann sie auch perfekt in Verbindung mit einem Motivationsboard oder einem Bullet Journal verwenden…

Die Lifehacks:

Ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram nimmt die Zahl der Lifehack-Seiten immer mehr zu. Jeder gibt Tipps zu Mode, Tipps gegen Langeweile und schulischer Verbesserung. Ich finde, dass das eine sehr schöne Idee ist und ich ja grundsätzlich auch oft ähnliches für die ZaBi mache. Die meisten Lifehacks sind aber immer relativ gleich und ziemlich unprofessionell, da sie einfach oft nur zum Spaß formuliert werden und sich manchmal die Verfasser nicht unbedingt denken, dass die Leser tatsächlich versuchen, nach diesen Tipps zu leben. Bevor ich Tipps gebe, wie man zum Beispiel abnimmt, informiere ich mich auf vertrauenswürdigen Seiten im Internet und bei eigenen Erfahrungen schreibe ich ,,meiner Meinung nach“. Diese Lifehacks enthalten oft nur die eigene Meinung oder sind fast komplett von anderen Menschen kopiert. Also kann man aus Lifehacks folgern, dass sie eine Unterhaltung bieten, etwa um sich ansatzweise an ihnen zu orientieren, man sich aber unbedingt eine seriöse zweite Meinung einholen sollte.

Wenn man trotzdem Gefallen daran finden sollte, anderen nützliche Tipps zu geben, kann man einen eigenen Blog starten, so ähnlich, wie wir es ja bei der Schülerzeitung machen.

Apropos Lifehacks: freut euch schon mal auf ein paar (brauchbare) Sommer-Lifehacks;-)))

LG Anna❤